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Daimos.de

Ein kleiner Mond, ein schönes Blog :)

Vorgeschichte: In Verbindung mit dem Weihnachtsmann 2007 habe ich mir ein ACER Aspire 5520 angeschafft. Das ist ein Billig-Notebook, das seinerzeit um die 600 Euro gekostet hat.

Vorteile:

  • Billig
  • AMD Turion X2 CPU mit integriertem Speichercontroller. Die Centrinos von Intel werden zwar von der Computer BILD als überlegen “gewertet”, aber sie sind es einfach nicht, wenn das Gerät mal richtig Feuer bekommt. Zum Ideln kann ich mir ein Netbook kaufen.
  • Billig Display, das mit seinen 1280 x 800 Pixeln auf immerhin 15,4″ auch für Menschen jenseits der 30 gut ablesbar ist.
  • Akku, der durchaus 2,5 bis 3 Stunden durchhält. Ist nicht die Welt, für ein Billig Lapi aber echt OK. Zudem schafft es diese Laufzeit bis heute.
  • Super Sound Qualität. Das “DOLBY Digital Live” lasse ich mal unkommentiert, aber zum Musik-hören ist das echt OK.

Und vor allem:  UNSCHÄTZBAR: Pacifica und NX-bit im BIOS per Default aktiviert – somit steht echter Hardware Virtualisierung nichts im Wege. Das können heute (und auch schon Ende 2007) praktisch alle Notis, aber das BIOS muss halt mitspielen (Was auch heute, also Anfang 2009 nicht selbstverständlich ist).

Nachteile:

  • grausame Tastatur (Leertaste fliegt ab und an raus). Auch sonst echt nicht gut. Biegt sich durch und ist unpräzise.
  • viel zu großes und viel zu “erhabenes” Touchpad. Man ist beim Tippen ewig mit dem Daumen drauf und schreibt ganz wo anders weiter.
  • keine PCMCIA Slots und kein eSATA. Da die I/O Performance bei Lapis naturgemäß nicht so prall ist, ist das ein echtes Manko. Zudem ist die eingebaute Festplatte auch kein Performance-Wunder.

Das schlimmste aber: VISTA 32 bit war vorinstalliert und damit abgesehen von einem unbrauchbaren OS der ganze Werbemüll. Netterweise keine DVD sondern nur ne Recovery Partition auf der Festplatte. Hat mich aber nur paar Stunden gekostet rauszubekommen, wie man aus dieser Recovery Partition ne Recovery DVD macht.

Also Linux drauf und zum Daddeln und für das Notwendige XP 32 bit. Zum Virtualisieren kamen schnell 4 GB RAM rein (Kingston funktioniert prima). Ansonsten packt das Ding sogar HyperV von M$ und performt da echt gut (in Anbetracht des Flaschenhalses der 5400er Festplatte mit ich glaub sogar nur 2 MB Cache).

Nachdem ich mir mein Windows XP aber zerschossen habe (gut, es war mehr als ein Jahr drauf und musste auch ganz gut leiden – daher geht das in Ordnung), stellt sich die Frage, was neu drauf soll. XP32 nicht mehr, da ich den RAM nicht vollständig nutzen kann. Ich spiele auf dem Gerät eh kaum, also kann ruhig etwas modernes drauf.

Vista64? NIEMALS! eher hacke ich mir die Hand ab.
Windows 7? habe ich als Beta1 auf meinem Großen und bin damit sehr zufrieden. Läuft aber nur bis Juli und das Lapi ist ein Arbeitspferd und keine Testplattform. Kommt es Final, kommt es drauf. Aber nicht jetzt.

Also –> Windows 2008 Server. Man kann es als Trial 60 Tage lang nutzen und das 3x verlängern. Macht 240 Tage. Bis dahin ist 7 Final und somit passt das. Meine Wahl fällt auf die Enterprise in 64 bit, da sie auch Clustern kann. Damit wollte ich schon immer mal spielen.

Nun ist das ein Server Betriebssystem (ein zugegeben derzeit unnützes, da kaum ne App darauf läuft. Alles Große von M$ braucht noch den 2003-R2 – Exchange Server, SQL Server, MOSS,…), aber der Kernel entspricht Vista SP1. Dafür ist der ganze Schrott von Vista nicht dabei (Sidebar und UAC zuerst genannt) und somit ist das ne prima Basis als 64 bit Betriebssystem, das stabil und ohne Zicken seinen Dienst verrichten soll.

Wie gesagt: ich spiele auf dem Ding praktisch nicht und will es als Arbeitspferd vor allem in Sachen Virtualisierung nutzen. Zuhause Videos gucken, Surfen, Chatten usw.

Installation:

Install DVD rein – keinen Key eingegeben, Enterprise ausgewählt, gib ihm. Zuvor die 25 GB Partition am Anfang so gelassen (da ist Gentoo Linux 64bit drauf), dahinter alles platt gemacht. 40 Gig für Server 2008 und ab dafür. Alles geht Vista-ähnlich äußerst automatisch ab. Keine Möglichkeiten zur Paketauswahl im Vorhinein, auch die Möglichkeit, einen Bootloader auszuwählen (GRUB war bereits im MBR) oder zu konfigurieren gibt es nicht. Jede Open-Source Linux Distri ist diesbezüglich um Längen weiter.

Einige Reboots später:

Das OS ist drauf und möchte zuerst ein sicheres Admin Passwort haben. Gibt Sinn, aber weiss der kundige Admin das nicht selber, welche Passwort Richtlinien Sinn machen? Egal, ich wähle ein sicheres. Treibermäßig wie erwartet nichts erfreuliches – die Hälfte ist nicht erkannt. Das geht in Ordnung, da ein Lapi (und dazu ein Billig-Lapi) nicht unbedingt in das Schema eines Server OS passt.

Treibersuche:

In meinem ACER Aspire 5520 schlägt ein NVIDIA nforce 610M Herz. Dadrin ist eine Geforce 7000M Grafik, die onboard läuft und Speicher vom RAM nimmt. Ich habe ihr 128 MB gegeben – was ich fast noch als zuviel empfinde.

Ich habe die Absicht, einfach die Vista64 Treiber von der Acer Homepage zu nehmen. Das Treibermodell ist das selbe, hier und da kann eine Signatur fehlen. Ging auch prima, beim Grafiktreiber hab ich aber den von nvidia genommen. Die 3 “Basissystemgeräte” sind der Kartenleser :) Das “Unbekannte Gerät” springt auf den Treiber einer Infrarot-Schnittstelle an, funktioniert aber nicht. Da aber alles so rennt, wie es soll –> egal.

Windows Update:

Schlappe 33 Updates mit gut 260 MB.  Geht ja noch, bei den Jungs in Redmond/ Washington/ USA ist man je einiges gewohnt. Interessanterweise brauchte das Ding nen Reboot (bevor es begann).

.NET Framework ist erstmal auf die Schnauze gefallen, aber was solls.Dann halt nochmal.

Konfiguration:

Als erstes muss das System auf ein “sicheres” Desktop System “verbogen” werden. Neuen User angelegt, Strg – Alt – Entf beim anmelden abgeschaltet und vor allem das nervige Event tracking beim Herunterfahren.

Fortsetzung folgt :D

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