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Daimos.de

Ein kleiner Mond, ein schönes Blog :)

Als erstes mal muss ein 64 bit Betriebssystem her. Das ist die Grundvoraussetzung, denn die 32bitter kommen bei mehr als 4 GB ins Straucheln. Mit Linux wäre das noch machbar, aber die Speicherverwaltung ist dann alles andere als effizient. Win dreht bei 3 GB den Hahn zu, das liegt aber eher an meinem BIOS. Ein 32 bit Win wäre aber bei 4 GB definitv am Ende, mehr schaffen da nur die Server Versionen (auch um dem Preis einer wenig effizienten Speicherverwaltung).

Nun nutzt aber auch Linux keine 8 GB im Alltag aus. Klar kann man damit prima hier und da ne Virtualbox mitirgendwas drin zum testen oder auch arbeiten nutzen – dafür hab ich mir den Speicher auch angeschafft (und weil er mal extrem billig war).

Was also liegt näher als Verzeichnisse, bei denen schonmal die Post abgeht, in eine Ramdisk zu legen? Mir schwebt da /var/tmp/portage  vor – darin backt mein Gentoo seine Pakete. tmpfs hat zudem die praktische Eigenschaft, sich dem Bedarf anzupassen und dynamisch zu wachsen oder auch wieder zu schrumpfen. Also folgendes in /etc/fstab:

none            /var/tmp/portage tmpfs        defaults,size=10240m,nr_inodes=2M

Damit wird /var/tmp/portage in eine Ramdisk gelegt, die 10 GB groß ist. Klar ist das mehr als ich RAM verbaut habe, aber ist ist ja dynamisch und wird sich zunächst einmal die Hälfte des RAM unter den nagel reißen, wenn es denn sein muss. Derzeit backt gcc 4.3.2 und belegt rund 1,4 GB darin. Wenn der RAM droht, überzulaufen, dann wird halt geswappt. Ich gehe allerdings davon aus, dass außer OOo oder vielleicht die kdelibs keine Pakete existieren, bei denen es dazu kommt.

Das Feine daran: Ich kann mit dem System weitermachen wie ich will: da rechenaufwändige Prozesse keinerlei Festplattenzugriffe brauchen, ist das System auch unter richtig Last absolut flüssig :)

1 Kommentar zu “Wie nutzt man viel Arbeitsspeicher aus?”

Nachtrag: gcc 4.3.2 war damit auf nem Multilib System in 51:32 fertig – single threaded wohlgemerkt :)

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