…dann muss man das virtualisieren.
Ich schreibe hier und da auch mal an Webseiten und möchte diese natürlich auch in verschiedenen Browsern testen. Nun ist ein bestimmer Browser eines Unternehmens aus Redmond im US Bundesstaat Washington nicht gerade dafür bekannt, XHTML und vor allem CSS sauber darzustellen (was sich mit der Version 7 des Selbigen übrigens nur marginal gebessert hat).
Da ich unter Gentoo Linux arbeite, muss ich entweder ständig rebooten, oder installiere ein Windoze in eine VM. Am besten Open Source und schnell und einfach in der Handhabe. Meine Wahl fiel auf Virtualbox, sowohl 2K als auch XP ließen sich sauber installieren. Netterweise duldet der IE normalerweise keinen IE neben sich, also wollte ich eben beide insten.
Was nur eingeschränkt funktioniert hat. Installieren war nicht das Thema, aber Virtualbox wollte nur eine einzelne Instanz starten, mit Hilfen aus Foren habe ich dann doch mehrere IE Versionen auf eine Kiste bekommen. Somit war das Problem, dass ich nur eine Instanz starten kann, für mich egal. Zu dem Zeitpunkt Version 1.4 – die bin Variante, weil die geteilten Ordner nicht mit der Open Source arbeiten. Mit der Performance von Virtualbox war und bin ich sehr zufrieden. Es nutzt zwar nur einen CPU Kern, aber die Fenster dadrin laufen _gefühlt_ mit mindestens nativer Geschwindigkeit.
Ich habe in der Zwischenzeit auf Virtualbox 1.5 aktualisiert, da laufen auch mehrere VMs nebeneinander. Wahrscheinlich habe ich etwas falsch konfiguriert, ich weiss es nicht. Es läuft, wenngleich das Wirtsystem natürlich einiges an Hardware zur Verfügung stellen muss, gerade wenn mehrere VMs parallel laufen. Es geht – finde ich – so gut, dass es Vmware Server mindestens das Wasser reichen kann.
Ich inste gerade Ubuntu in ner Virtualbox: als User einer Quell Distri habe ich Ubuntu noch nie aus der Nähe gesehen – ein idealer Test: Sowohl Virtualbox als auch Ubuntu sind keine Pakete, die ich aus dem FF beherrsche – ich lade das die Tage hoch.