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Daimos.de

Ein kleiner Mond, ein schönes Blog :)

Um Upgrade Szenarien usw. durchzuspielen, ist es in der Regel keine so tolle Idee, das an einem Live System zu machen. Was liegt näher, als nen billiigen Vserver für vielleicht nen 5er im Monat zu nutzen, um sowas erstmal zu simulieren. Klappt ein upgrade, ist alles fein, klappt es nicht, kann man dran frickeln und das Ergebnis dann auf ein Produktivsystem übertragen.

So denke ich auch und bin über ein Angebot der Synergetic AG gestolpert. Flugs eingerichtet, eigener Kernel soll auch machbar sein (XEN unterstützt das angeblich), 10er fürs Setup und nen 5er im Monat. Also ab dafür – freundlicher und unkomplizierter Support, normale Festnetznummer und man wird auch zurückgerufen. Auf der Synserver-Kiste rennt ein Debian ETCH – nett, aber ich nutze seit Jahren Gentoo und wollte selbiges auf dem Ding installieren, Leider ist das “Rettungs-System” nur ne serielle Konsole und geht auf das “scharfe” System. Nach Rückfragen mit dem (sehr freundlichen und wirklich kompetenten) Support, ist mein Vorhaben leider gründlich gescheitert.

Nach einem Telefonat mit einem anderen Anbieter von Vservern auf XEN Basis wurde mir gesagt, dass das in der Theorie mit den eigenen Kernels zwar zutreffe, praktisch aber nicht ausgereift sei und deswegen dort weder angeboten, noch umgesetzt werde.

Mir wurde von der Firma Rekona direkt telefonisch angeboten, nen Testserver einzurichten. Der freundliche Mitareiter am Telefon meinte, ich sei schnell von dem Gerät überzeugt, und Veränderungen an dem Paket seien auch fix machbar (wurde auch postwendend durch ein upgrade im swap unter Beweis gestellt). Ein paar Minuten später lief selbiger – unverbindlich und “für morgen oder übermorgen zum Testen”.Ein durchaus nett vorkonfiguriertes Gentoo habe ich vorgefunden – natürlich habe ich das Kistchen an meine altbewährte make.conf angepasst. Die Toolchain ist ohne Mucken durchgelaufen – danke für das swap-upgrade.

Die Anfrage nach nen eigenen Kernel wurde mir direkt verneint. Es sei zwar in der Theorie machbar, läuft aber nicht zufriedenstellend – immerhin könne ich Iptables nutzen, wie ich will. Das ist eine Aussage, mit der ich leben kann. Wenn mir gesagt wird, was geht und was nicht geht, dann weiss ich, wo ich dran bin. Es ist nicht wirklich notwendig, Kernel Upgrades zu simulieren, daher kann ich damit leben.

Nettes Schmankerl: das Ganze ist monatlich kündbar und hat keine Setup Gebühr.

Fazit:

Rekona hat mir da ne Kiste angeboten (und zum Rumspielen zur Verfügung gestellt), die gut performt, alle Versprechen hält und für nen “nur 5 Euro Vertrag” war die Beratung mehr als ehrlich, und der Mann hat sich Mühe gegeben. Ich hab grad per Mail die Papiere angefordert – es sollte mehr Anbieter geben, die gleich sagen, was geht und was nicht.

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