Die SCSIs sind ja Geschichte, es fehlen nun 5 Platten (je 15k) und ein Controller, der auch noch mal 15 oder 20 Watt genommen hat. Rein kam eine SSD, die keine beweglichen Teile hat und somit geräuschlos ist. Da ist mir mal aufgefallen, was die Grafikkarte eigentlich für nen Krach macht.
Das ist eine Geforce GTX 9800+ von Point of View, die gut Power hat, aber auch gut heizt. Immerhin hat der Kühler 3 Heatpipes, ist aus Kupfer und ist ganz ordentlich dimensioniert. Der Lüfter dreht aber recht hoch und macht nen riesen-Lärm. Also runter damit.
Da ich die Festplatten Armada nicht mehr drin habe, ist es nur noch eine einzige Seagate Barracuda 7200.11, die Kühlung braucht (und die akustisch mittlerweile durchaus im Vordergrund ist!). Also die beiden 80er Lüfter vorne am Gehäue raus genommen und mit Kabelbindern zusammen.
Den Lüfter der Graka habe ich mit sanfter Gewalt runter gehebelt und den Stecker abgetrennt. Der liefert 12 Volt und der Lärm-Lüfter ist mit 0,25A Angegeben. Also was lag näher, als die beiden 80er in Reihe zu schalten, was je 6 Volt bedeutet. Das hört man gar nicht und die umgewälzte Luftmenge wird sich da zum Originalzustand nicht groß verändert haben – und wenn, dann eher nach oben und nett auf die Bereiche verteilt, wo die Heatpipes wirken.
Jetzt lass ich von nVidia son Stress-Tool laufen und die Graka liegt bei 53°C – also praktisch kalt.
Die Kiste gibt ein sanftes Brummen von sich – viel angenehmer als vorher. Ich werd die Temperaturen mal im Auge behalten und dann mal sehen

