Ich habe ja ein Paket versucht zu verschicken, was alles andere als glatt verlaufen ist. Es hat mittlerweile ACHT verschiedene Empfänger in ganz Deutschland.
Vorgestern erhielt ich Post, dass die Nachforschung ergeben hat, dass das Paket in irgendeinem Depot in Wuppertal liege (kann ich wie immer belegen). Selbiges sollte zu mir zurück gehen. Eine Zustellung zum wirklichen Empfänger scheint außerhalb der Möglichkeiten von DHL zu liegen, ansonsten wäre es dort wohl schon vor 4 Wochen angekommen (es ist eine Packstation, was DHL wohl als alleinigen Anlieferer vor große Hürden stellt).
Gestern hatte ich eine Karte im Briefkasten, dass das Paket in der Packstation 105 in Aachen zurück-zugestellt worden sei.
War es aber nicht.
Also zum geschätzt 25. Mal die nicht billige 01805er Nummer von DHL angerufen – das Paket sei nun in der “Filiale” lagernd. Ich weiss nicht, wieviele “Filialen” es in Aachen (254000 Einwohner) gibt, ich tippe mal so auf 10. Wahrscheinlich ist es die Hauptpost, die freundliche (und leicht entsetzte) Dame am Telefon wusste es auch nicht. In der Tat war sie recht erschrocken über die Historie dieses Pakets – das scheint selbst bei DHL nicht an der Tagesordnung zu sein.
Ich werde meine Einzelverbindungsnachweise von Festnetz und Handy auswerten und DHL meine mir entstandenen Kosten in Rechnung stellen. Interessanterweise hat die Dame an der Hotline selbiges ebenfalls in einer Reklamation aufgenommen und schien wenig verwundert über mein Anliegen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Auf jeden Fall bin ich jetzt richtig sauer. Ich bin der letzte, der mit Rechtsanwalt und Co droht – wenn, dann mach ich das lieber selbst. Aber so langsam verstößt DHL gegen das Artenschutzabkommen – so viele Vögel wie die auf einmal abschiessen, sind bald keine mehr da

