sind sehr französisch. Natürlich sprechen die dort französisch, allerdings wars das dann auch mit deren Sprachkenntnissen. Offensichtlich setzt man dort voraus, dass jeder potenzielle Hotelgast das auch kann. Jedenfalls scheint es für die Franzosen rund um Valdahon/ Besancon ein Unding zu sein englisch, oder gar deutsch zu reden.
Ich muss morgen bis Anfang nächster Woche dort wieder hin, um ein System teilweise neu zu installieren, da es nicht mehr funktioniert. Weil das ne ganz enge Zeitplanung braucht, scheidet eine Unterbringung in Besancon aus (schade eigentlich!), es sollte dann was in der unmittelbaren Nähe von Valdahon sein. Valdahon selbst hat genau ein Hotel, aber da bekommt man niemanden ans Telefon. Die Webseite ist zwar auch ansatzweise englisch, aber das spricht man dort nicht – das weiss ich von meinem letzten Trip nach Valdahon. Sie ist übrigens für eine Auflösung von 800×600 und den Internet Explorer 5.01 optimiert (das muss etwa mit dem Erscheinen von Windows ME oder Win 2000 zusammen liegen). Also weiter rund telefoniert – alles mit Händen und Füßen und Schul-Französisch von anno dunnemals. Mal war ausgebucht, mal zu (warum machen die zu, wenn alles andere ausgebucht ist?!?).
Google Earth hat mich schließlich in son schätzungsweise 200-Seelen Kaff gebracht, wo es irgendwas gibt, was sich Hotel nennt. Von oben betrachtet kein besonders großes Haus, aber man hatte wohl was frei. Wir haben uns dann draug geeinigt, dass wenn ich da bin ich ne Handynummer anrufen soll, dann kommt jemand und bringt mir nen Schlüssel vorbei.
Ach ja – das Restaurant ist zu und es gibt sonst auch nix – aber immerhin kann ich da pennen. Kostet 25 Euro die Nacht – ich bin mehr als gespannt. Die Absteige in Besancon in vergleichbarer Preislage war ja mehr als schlicht. Ich tippe mal auf ne Pension in Familienhand wenns gut läuft, notfalls halt Schlafsack und Feldbett in der dortigen Kaserne.
Worauf ich mich freue ist die Arbeit mit dem dänischen Team – die werd ich schön mit Keksen versorgen, dann gibts auch wieder lecker Kaffee.
Das Ganze wird so ablaufen: Ich werd per ICE-Train bis Basel fahren und von dort irgendwo am Flughafen nen Mietwagen übernehmen. Soweit nix ungewöhnliches, bin ich aber ab Valdahon wieder der Planung des belgischen (schlimmer: wallonischen) Majors ausgesetzt, der bislang ne FAIL-Quote von rund 100% hat, was Planung angeht. Ich muss immerhin noch durch 2 Wachen durch, wo die innere bedingt durch das Wochenende nicht normal besetzt sein wird. Der äußeren Wache zeige ich einfach wieder meinen Firmenausweis, auf dem neben einem Foto von mir auch ne Personalnummer draufsteht – das reichte bislang.
Fazit:
Ich muss ganz dringend an meinen Sprachkenntnissen feilen: Wenn ich schon am A… der Welt in Frankreich bin, will ich zumindest auch was davon haben. Mal sehen, wie ich das sprachlich umgesetzt bekomme.