Nachdem mein Serverchen umgezogen ist habe ich es nicht mehr für nötig gehalten, postfixadmin zu installieren. Es ist eine nützliche Webapp, aber bei den paar Mail-Accounts die ich verwalte kein killing-feature. Zumal es unter Gentoo-Linux nach wie vor maskiert ist und meine Emails alle prima funktionieren.
Hintergrund:
Auf meinem Root-Server läuft Postfix als MTA und Dovecot als MRA. Da Dovecot von sich aus sehr schlank, sicher und vor allem mehr als sinnvoll vorkonfiguriert ist, nutze ich es gerne auch per Dovecot-SASL gegen MySQL. Postfix klinkt sich da netterweise ein und das Hantier mit Cyrus-SASL usw entfällt. Somit habe ich ein schnuckeliges virtuelles Mail-System das alles handeln kann, was im “Paket” enthalten ist oder eben per MX-Record draufzeigt.
Letzteres ist bei der Domain “binford-werkzeuge.com” der Fall, die ich mir im späteren Verlauf eines gesellig verlaufenen Abend registriert hatte und gleich nen DNS-A und -MX gesetzt habe.
Also mit phpmyadmin in die Datenbank rein und anlegen, was es anzulegen gibt. Meine übliche Art ist es mit den Rechten ein wenig restriktiv zu sein, 700 Rechte auf die Verzeichnisse und 600 auf die Dateien mit dem user “postfix” reichen mir vollkommen in /var/spool/postfix/virtual/.
Nur sollte ein Verzeichnis typischerweise auch ausführbar sein. Wenn man nun “binford-werkzeuge.com/mehrpower” als Verzeichnis angibt, wird das natürlich ne Datei, die mit Sicherheit nicht ausführbar ist. Somit tut sich das System schwer, dorthin etwas zu schicken.
Und ich rätsel, warum mit Eintrudeln der ersten Mail nicht die übliche IMAP Struktur angelegt wird. “binford-werkzeuge.com/mehrpower/” hingegen ist ein Verzeichnis und alles klappt, wie es soll…
Flüchtigkeit oder Dummheit?