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Daimos.de

Ein kleiner Mond, ein schönes Blog :)

Main Lapi hat sich als mehr als zickig erwiesen, was die Installation eines neuen Gentoo Linux angeht. Ums Verrecken wollte dies oder das nicht gehen, selbst eine Systemtransplantation per Stage4 von meinem Desktop wollte nicht.

Also der Mut der Verzweiflung: Einfach mal per stage3 ne stable Installation gemacht. Kreuzbrave CFLAGS und eben _kein_ ~arch. Dazu sei angemerkt: Seit Gentoo von 1.2 auf 1.4 gegangen ist (also von GCC 2.95 auf 3.x, was so etwa 5 oder 6 Jahre her ist) habe ich immer ~arch gefahren und nie Probleme gehabt.

Resultat:

Die Gurke kommt hoch aber zickt bei CXX Geschichten (friert nahezu ein, trotz harmloser Load). Alles kompiliert mit der Zeit sauber durch, aber Gnome wirft mich immer wieder aus dem X raus (startet praktisch gar nicht erst). Dbus schien mir der Übeltäter, aber was ich auch machte, keine Chance.

Also die Daimos’sche Variante ausgepackt:

  • ACCEPT_KEYWORDS =”~x86″ nach /etc/make.conf (somit fahren wir wieder testing)
  • den Wust an CFLAGS wieder reingehauen
  • emerge gcc (backt im neuen Slot den 4.3.1 zum 4.1.2 dazu)
  • per gcc-config den Compiler auf den neuen umgeschaltet
  • fix_libtool_files.sh 4.1.2 treibt den laufenden libs die Flausen aus dem Kopf, der 4.1.2 sei noch der richtige
  • das Übliche mit emerge –oneshot binutils linux-headers gcc glibc && emerge -e system && emerge -e world
  • passend gleich nen 2.6.26-r1 Kernel dazu

Resultat:

Gnome startet wie es soll, alle Pakete backen ohne Verzögerungen, das System reagiert erwartungsgemäß viel flinker als mal es von dem Produkt aus Redmond/ Washington/ USA gewohnt ist. Uns stabil ist auch alles. Gut – den Sound Treiber hab ich mal wieder vergessen und beri ACPI hab ich auch was falsch, aber das krieg ich auch noch raus.

Jedenfalls scheint meine Hardware es nicht anders zu kennen, als zumindest ~arch zu bekommen, ansonsten ist sie offenbar beleidigt  :P

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