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Daimos.de

Ein kleiner Mond, ein schönes Blog :)

Chaenomeles japonica um es präzise zu formulieren, ist eines er bösartigsten Gewächse, die ich kenne. Zugegeben, das sind nicht viele, da ich keinen Garten habe und bis auf nen Kaktus und eine Yuka-Palme auch keine Pflanzen in der Wohnung habe.

Selbige Zierquitte wuchs bei $Vatta im Garten und hat sich in den letzten 4 oder 5 Jahren ausgebreitet. Nun sollte sie weg und da man mir nachsagt, stark zu sein, hatte ich die Ehre das Ding ausbuddeln zu dürfen.

Gesehen habe ich erstmal micht viel davon, standen doch ein paar Johannisbeersträucher davor. Flugs ausgegraben ging es dann an besagtes Unkraut. Da man einen Minibagger da nicht hinbekommt, wurden als Diskussions-Elemente die Kreuzhacke, ein Spaten und eine Spitzschaufen ins Feld geführt.

Davon zeigte sich das Ding erstmal recht unbeeindruckt und ich stellte fest, dass die Wurzeln schier unendlich in die Tiefe führten. Ich hatte eher mit horizontal verlaufenden Wuzeln gerechnet, da das Teil von Nachbarn unter den Kantensteinen untendrunter durchkam. Wie sich rausstellte, macht das Mistding durchaus horizontal verlaufende Wurzeln, die hier und da mal nen Spross senkrecht nach oben bringen.

Nur verlaufen die Dinger in 40 oder 50 cm Tiefe – also durchaus durch den festen, rheinischen Lehm. Aus irgendwelchen Gründen macht das gar nix. Da die Biester wiederkommen, wenn man da nicht nachhaltig dran bleibt, wurde gründlich gewühlt. Ich bin beruflich eher mit den Fingern beschäftigt (tippen, Mausklicken,…), insofern war das heute eine willkommme Abwechslung.

Eines habe ich daraus als Lehre mitgenommen:

Wenn ich jemandem etwas richtig gemeines heimzahlen will, pflanz ich ihm son Ding in den Garten. Oben sehen die durchaus nett aus, aber unter der Erde sind das Teufel :D

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