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Daimos.de

Ein kleiner Mond, ein schönes Blog :)

gibt es in Hennef immer Dienstags auf dem Marktplatz. Das ist auf den ersten Blick eine ganzt normale Currywurst-Bude, beim näheren Hinsehen fällt auf, dass es die Wurst in verschiedenen Schärfegraden gibt.

Dabei gibt es die “Anfänger” Schärfegrade A, B und C, wobei A für Kinder ist und C schon als “scharf” bezeichnet wird. Schärfe kann man unter anderem in “Scoville” messen, wobei eine C Currywurst mit 3000 Einheiten im Bereich von purem Tabasco (2500 bis 5000) liegt.

Die Scoville Skala funktioniert so dass der Wert angibt, wie viel Einheiten Flüssigkeit (sagen wir Wasser) zur Verdünnung benötigt werden, um keine Schärfe mehr zu schmecken.

Ich genehmigte mir also eine C Wurst mit dem Ergebnis, dass selbige ordentlich scharf ist, aber noch nach Wurst schmeckt und morgen früh wohl nicht brennen wird.

Die Currywürste D bis G sind dann für “Profis” und werden nur an Personen ab 18 Jahren verkauft. Die Schärfe liegt dann bei etwa 150.000 für eine D Wurst und bei 1.500.000 bei der G Wurst. Ja richtig, eineinhalb Millionen. Das macht 1.500 Liter Wasser für ein Gramm Würzmischung bei einer G Wurst und immernoch 3 Liter Wasser bei einem Gramm Würzmischung der C-Wurst (die ich durchaus lecker fand und die sicher mehr als ein Gramm Gewürz hatte).

Handelsübliches Pfefferspray liegt bei 2 Millionen – nur so am Rande bemerkt…

Ich denke, nächsten Dienstag gönne ich mir mal eine D-Wurst :)

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