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Schinken in der Schnitzel-Sauce rockt

Guido am 9. März, 2010

hätt ich nicht gedacht. Zwar mit Brühe als Würze in der Sauce sehr sparsam gewesen, aber wenn das lang genug backt, dann rockt der Schinken.

Was ist passiert:

ich hatte spontan Lust auf Kochen und habe Schnitzelchen in eine Backform gegeben. In eine Schüssel 2 _wirklich_ große Zwiebeln, 100g rohen Schinken, 2 Eier, 300g Crème Frâiche, 200 ml Weißwein und dazu passende Gewürze gegeben. Ich habs verpennt, die Zwiebeln anzubraten – DG.

Alles inne Backform und ab in die Röhre – etwa 90 Minuten. Dann Käse drauf und nach noch mal ner viertel Stunde futtern – lecker :D

Der Wolle oben rechts ist weg :)

Guido am 4. März, 2010

warum?

Es erschien mir veraltet. Zum Einen ist Herr Dr. Schäuble schon länger nicht mehr Bundesinnenminister, zum Anderen ist meinem unter anderem anwaltlich durchgefochtenem Begehr ja seitens des Bundesverfassungsgerichtes statt gegeben worden.

Die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung mit umfangreichen Zugriffsmöglichkeiten wurde für mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt :)

Also erschien es mir logisch, meinen Online-Protest zu beenden, da das, wogegen ich protestiert habe, für verfassungswidrig erklärt wurde und abgeschafft werden muss.

Gefüllte Zucchinis für zwischendurch

Guido am 2. März, 2010

am WE hat mich Montezumas Rache ereilt, infolge dessen blieb das Daimos’sche Kochstudio kalt. Weil ich die Zutaten aber im Haus habe, gabs heute gefüllte Zucchinis. Da ich unter der Woche schaffen muss, nur mit Ergebnis-Bildern.

Man nehme:

  • 2 Zucchinis
  • 500g Hack, halb und halb
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 3 Zehen Knofi
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • Käse
  • 1 Kochbeutel Reis
  • Basilikum
  • Oregano
  • Pfeffer
  • Salz
  • Brühe
  • Olivenöl
  • neutrales Speiseöl

Bei gefüllten Zucchinis hat mich in der Vergangenheit oft gestört, dass es 1. keine Sauce gibt und 2. die Zucchinis innen weich sind aber außen hart. Dem begegne ich, indem ich _vorher_ eine Tomatensauße vorbereite, die ich in eine ofenfeste Form gebe. In dieser Form lasse ich die gefüllten Gurken dann im Ofen schmoren – das gart die Zucchinis auch von außen und gibt nebenbei ne klasse Sauce.

Wir beginnen also damit, selbige anzurühren. 2 Zehen Knofi und eine mittelgroße Zwiebel wirklich klein machen und bei nur mittlerer Hitze in einem kleinen Topf in Olivenöl glasig braten. Dann mit Tomatenmark vermengen und weiter braten. Das wird dann ne Pampe, die nach wenigen Minuten nett anröstet. Eine Dose gehackte Tomaten darin abgießen und ein paar Stückchen mit rein kippen. Mit Balsamico ablöschen, Oreagano und Basilikum hinzugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Eher Deckel drauf, damit es nicht reduziert.

Die Zucchinis waschen und halbieren. Mit einem Messer 5mm an den Schalen entlang schneiden und das Innere mit einem Löffel rausnehmen. Was kernlos ist, in Würfel schneiden. Eine weitere Zwiebel und etwas Knofi fein schneiden. In einer Pfanne neutrales Speiseöl erhitzen und das Hack krümelig braten. Wenn es schön braun ist, in eine Rührschüssel geben und in der gleichen Pfanne die Zucchini-Würfel, Zwiebeln und Knofi anbraten. Abermals mit Tomatenmark und dem Rest in der Dose ablöschen. In der Schüssel mit dem Fleisch vermengen und mit ein oder 2 Eiern binden. Mit Pfeffer, Oregano, Basilikum, Fleischbrühe und scharfer Paprika würzen. Am Salz nicht sparen, da die Zucchinis Salz ohne Ende aufsaugen und das Ganze sonst leicht fad wird.

Vorher die Sauce in der Auflaufform verteilen und warm stellen. Ich bin normalerweise kein Backofenvorheizer, aber hier ist das sinnvoll. 175°C. Die heiße Sauße soll nämlich die Zucchinis von außen garen.

Die halben Zucchinis mit Berg füllen – meine Form reicht für 3 längs und eine halbe quer – ich würfele also eine halbe Zucchini mit in die Füllung. Rein in die Form und wieder in den Ofen.

Reis aufsetzen. Kochbeutel bedarf keiner Erklärung.

Etwa 15 Minuten den Ofen dümpeln lassen, es soll jetzt in der Form nett vor sich hin kochen. Dann die gefüllten Zucchinis mit Käse überbacken.  Nach weiteren 10 Minuten ist alles so lecker, dass man es aus dem Ofen nimmt und anrichtet :D

so haben es heute die Richter des Bundesverfassungsgerichts auch gesehen und ihr Urteil abgegeben.

§10 Abs. 1 GG sagt:
Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.

Die bisherige Praxis der Vorratsdatenspeicherung hat aber genau das getan:

Der Gesetzgeber sei “seiner Verantwortung für die Begrenzung und Verwendungszwecke” der Speicherung nicht gerecht geworden, sagte Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier. Über die europarechtliche Zielsetzung der Datenspeicherung sei man mit dem deutschen Gesetz “weit hinausgegangen”. In der Urteilsbegründung heißt es, die anlasslose Speicherung von Telekommunikationsverkehrsdaten sei geeignet, “ein diffus bedrohliches Gefühl des Beobachtetseins hervorzurufen, das eine unbefangene Wahrnehmung der Grundrechte in vielen Bereichen beeinträchtigen kann” (Quelle: Spiegel Online).

Also können wir frohlocken? Jein. Die Vorratsdatenspeicherung als solche ist nämlich nicht als verfassungswidrig eingestuft worden, “nur” die Umsetzung sei mehr als mangelhaft. Auf der anderen Seite: Sollten Daten nicht mehr verdachtsunabhängig, sondern bei einem begründeten Verdacht auf richterliche Anordnung gespeichert werden, habe ich damit kein Problem.

Wollen wir hoffen, dass Schnarri das Bundesjustizministerium seinen Job anständig macht und ein neues Gesetz verabschiedet, dass dem Grundgesetz entspricht und auch der Meinung der Bevölkerung gerecht wird.

Insofern kann ich Herrn RA Starostik nur mein Kompliment aussprechen – ich bin einer seiner knapp 35.000 Mandanten :D

Samstag nachmittag, herzlich willkommen im Daimos’schen Kochstudio :)

Heute gibt es Putenbrust in Weißwein-Champignon-Paprika Sauce. Dazu Reis. Man nehme:

  • Einen Kochbeutel Langkorn-Reis
  • 500g Putenbrust Filets
  • eine Paprika – am besten eine gelbe
  • ein Schälchen Champignons
  • etwas Mehl
  • etwas Butter
  • Olivenöl
  • neutrales Speiseöl
  • eine kleine Zwiebel
  • ein kleiner Pott Crème Fraîche
  • Pfeffer (weiß)
  • Salz (auch weiß)
  • Curry-Pulver
  • Basilikum
  • Petersilie
  • Thymian
  • (Hühner)Brühe
  • und natürlich ein trockener Weißwein

Wie immer, wird beim Kochen Wein getrunken.

Das Rezept heute ist ein hochgradig parallel zu kochendes, da alles in etwa 20 Minuten dauert, vom Schnibbeln mal abgesehen. Unterm Strich dauert es etwa eine halbe Stunde, bis man etwas auf dem Teller hat. Man sieht, es ist Monatsende und der Onkel Daimos hat Hunger.

Zu allererst ist aber die Flasche Wein zu öffnen um sicherzustellen, dass selbiger auch schmeckt. Das ist technisch gesehen nicht nötig, da er sich bereits bei den Schweinemedallions bestens bewährt hat, aber man sollte sich der Zutaten ja sicher sein.

Dann schneidet man die Zwiebel in ganz kleine Würfel, die Paprika in etwas größere Würfel und die Champignons in Scheiben. Die Putenbrust Filets auch in Scheiben, und zwar so groß bzw. klein, dass man sie in einem Bissen essen kann.

Ab jetzt alles parallel, man braucht idealerweise mindestens 3 Herdplatten.

Pott mit Wasser heiss machen, Salz rein, Kochbeutel mit Reis rein. Kurz aufkochen und dann bei schwacher Hitze ziehen lassen. Oben rechts im Bild.

Vögel (mal vom Strauß abgesehen) haben helles Fleisch, aus dem man praktisch keine Sauce machen kann. Also nen halben Liter Wasser mit Hühnerbrühe aufkochen, dort etwas Butter rein und mit Mehl andicken. Das wird die Substanz für die Sauce. Unten rechts im Bild.

Pfanne mit neutralem Speiseöl heiß machen, nen Schuss Olivenöl dazu. Niemals kaltgepresstes Olivenöl alleine zum Anbraten nehmen, das verbrennt sofort. Fleisch mit weißem Pfeffer und Currypulver anbraten, ziemlich schnell die Zwiebeln, die Pilze und die Paprika dazu. Eigentlich sollte man gelbe Paprika nehmen, aber rote schmeckt auch.

Mit den Gewürzen muss man sachkundig umgehen, da der Eigengeschmack vom Vogel ebensowenig intensiv ist, wie von den Pilzen und der Paprika. Bei der Petersilie kann man noch gut was reintun, bei allem anderen gilt “weniger ist mehr”. Nachwürzen kann man immer.

Das Ganze lässt man ein paar Minuten eindampfen und sobald es richtig brät und sich die ersten Röststoffe bilden, mit einem Glas Weißwein ablöschen.  Wieder etwa eine Minute köcheln lassen, dann die Brühe dazugeben. Ab jetzt dickt das Ganze an, weil ja Mehl und Butter in der Brühe sind. Dazu Crème Fraîche und ggf. etwas andicken.

Was vom Wein noch übrig ist, wird zum Essen getrunken :)

Als Ausbaustufe kann ich mir übrigens vorstellen, das Ganze noch mit Chilis scharf zu machen und diese China-Schwabbel-Pilze rein zu werfen.

Grau

Guido am 19. Februar, 2010

werde ich.

nicht ganz das Drittel eines Jahrhunderts gelebt, bekomme ich graue Strähnen. So soll das wohl sein.

Auf Mindfactory ist Verlass, auf DHL nicht

Guido am 18. Februar, 2010

ich berichtete ja, dass meine flammneue und sündhaft teure SSD schon nach 3 Wochen den Geist aufgegeben hat. Gut, den Mindfactory Leuten musste ich etwas auf die Füße treten, aber immerhin haben sie Wort gehalten und ausgetauscht (da habe ich ja auch für bezahlt!).

Nur hat DHL das Paket bei einem Nachbarn abgegeben und mal wieder keine Karte eingeworfen. Somit haben eingesparte 15 Sekunden für sehr viel Unmut gesorgt.

Dieser Nachbar ist nämlich ein netter Mensch, spricht nur leider kaum Deutsch und harrte der Dinge, die da kommen. “Chat Post nix gemacht Papier in Kasten?” Heute morgen flatterte eine Mail von Mindfactory rein, dass ich was bestellt und sicher bereits bekommen hätte und sie sich über Feedback freuen würden.

Meine Antworten waren entsprechend.

Immerhin ist die neue SSD nun eingebaut und ich genieße wieder die Performance :)

BTW: mein neues Spielzeug @ w0rk ist ein HP Blade Center mit 4 Blades, je mit Quad Core XEONS und 3,33 GHz bestückt. In jedem Blade stecken 2 15k Platten, ein Storage-Blade ist auch dabei. Das Teil ist übelst laut, aber auch fett performant. Ich fühl ihm morgen mal mit VMware ESX auf den Zahn :D

Glück mit Festplatten

Guido am 13. Februar, 2010

Verdammt. Nicht nur, dass meine SSD schon nach 3 Wochen keinen Mucks mehr von sich gab, auch meine flammneue 1,5 TB Seagate schwächelt. Das ist eine Platte mit nur 5900 Touren, die auch wirklich bedeutend leiser ist, als die Barracuda 7200.11, die ihr weichen sollte.

Letztere ist zu einem (für mich) nicht so tollen Kurs durch die Bucht gewandert, die neue klackert ganz böse rum. Und immer, wenn die ganz fiesen Geräusche kommen, friert das System ganz kurz, aber merkbar ein. Die ist wohl praktisch tot und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es da fies kracht und die ümm ist. Nur dumm, dass ich derzeit keine wirkliche Kapazität habe, um ein Backup zu machen.

Die SSD hatte ich bei Mindfactory gekauft, dazu gab es für 5 Euronen den “Service Level Gold”. Selbiger berechtigt mich zu einem Sofortaustausch im Falle eines Defekts. Das haben die Mindfactory Leute gleich per Default im Warenkorb, ich habs mal dringelassen.

Nun war das Teil halt sauschnell, aber auch sauschnell kaputt. Die Platte wurde einfach nicht mehr erkannt. Die von Mindfactory wollten es halt zurück geschickt bekommen. Hab ich auch gemacht, Dienstag kam ne Mail dass die Platte da sei. Freitag kam ne Mail, dass sie an den hersteller eingeschickt sei und das Ganze 2 bis 4 Wochen dauert. Was in der Praxis dann auf 6 Wochen hinaus läuft. Also da angerufen und 10 Minuten netter Warteschleife gelauscht.

Dem Mitarbeiter habe ich dann geschildert, dass

  • eine 3 Wochen alte, 180 Euro teure Platte bereits defekt ist
  • ich sogar 5 Euro für “Service” vorab bezahlt habe
  • ich selbige Platte zurückgesand habe
  • und Mindfactory einschickt

was etwa 2 bis 4 Wochen dauern soll, also 6 Wochen. Ich sagte ihm dann, dass ich “Service Level Gold” mitgekauft habe und es 2 Möglichkeiten gäbe: Die Sache wird so geregelt, wie angepriesen (Sofortaustausch, der schon keiner mehr sein kann), oder ich widerrufe den Kaufvertrag, da eine erhebliche Abweichung von Beschreibung (Platte mit Gewährleistung und Sofortaustausch innerhalb 6 Monaten) und Lieferleistung (nach 3 Wochen defekte Platte und Einschicken mit wochenlanger Wartezeit) herrsche.

Der Herr Rehbock von Mindfactory sagte mir auf meinen Anruf am Freitag dann, er schicke mir “heute noch” eine neue Platte raus.

Ich bin gespannt…

Nun sichere ich aufs Laptop, was wertvoll ist und pack auf diverse USB Sticks, was auch noch erhaltenswert ist. Die Seagate klackert nämlich wüst rum und ich werd die auch per Garantie abwickeln müssen. Nur sind da halt Daten drauf. Die hab ich übrigens vor Ort gekauft und der Händler meinte, die wird vom Lieferanten direkt ausgetauscht. Ich bin abermals gespannt…

Heute bin ich mal wieder LKW gefahren, und zwar zu einem Lieferanten nach Eindhoven. Das machen wir eigentlich normalerweise nicht selber, gibt es doch jede Menge Spediteure.

Nun muss bei diesem Zulieferer mit Hebebühne geladen werden und die Fracht geht in alle Herren Länder. Erschwerdend: Im internationalen Güterverkehr fährt man 40-Tonnen Sattelzüge – die haben keine Hebebühne. Es war auch ums Verrecken nicht möglich, die 17 Paletten Ware abholen zu lassen und direkt zum Abnehmer in Osteuropa zu schicken.

Also Plan-B:

Selber nach Holland fahren, nen 7,5-Tonner voll machen und mit der Hebebühne hinten laden. Selbige wird dann auch als “Brücke” in den Fernverkehrs-LKW genutzt. Soweit so gut.

Navi von der Firma mitgenommen und los. Ich bin normal kein “nach-Navi-Fahrer” und gondelte also los, bis Eindhoven finde ich auch so. Zwischendurch wollte ich die Entfernung checken und stellte fest, dass HansHans keinen Strom hat. Aus der Steckdose im Laster kam nix – somit “Problem”. Mein Apfelphon konnte ich daran natürlich auch nicht laden, insofern brachte mir Google-Maps darauf auch nix – jedenfalls nicht lang genug. Mit eingeschaltetem GPS geht dem Ding innerhalb kürzester Zeit die Puste aus.

Aber auch das hätte mir nichts gebracht.

Ab Eindhoven selbst eine Baustelle nach der anderen und vollkommen neues Autobahn-Layout. Navi wäre also vollkommen hilflos gewesen, da es ziemlich sicher die Karten nicht kannte. Das Apfel-Phon hat sich aber dann doch irgendwo in der Nähe noch auf einigen alten Sträßchen zurecht gefunden und ich konnte unseren Lieferanten noch erreichen. Dort erstmal HansHans an den USB-Tropf gehängt.

Auf dem Rückweg wurde mir das Dilemma dann klar: Die Karten waren nicht auf dem neuesten Stand und das Teil hätte mir eh nix gebracht.

Was lernen wir daraus: Ortskunde oder Wegbeschreibungen von Kollegen sind da wertvoller und sich blind aufs Navi zu verlassen ist töricht… Immerhin konnt ich mal wieder Laster fahren, was ab und an auch richtig Spaß macht :D

Es ist Wochenende, ich bin zwar mies erkältet, aber das hält mich nicht vom Kochen ab. Heute gibt es Schweine-Medallions in Champignon-Senf-Estragon-Wein Sauce. Dazu Kroketten vom Discounter aus dem Tiefkühlfach – ich habe qualitativ da noch keine Unterschiede feststellen können. Dazu wie immer der Wein, mit dem auch gekocht wird.

Man nehme:

  • 1 Schweine-Filet (etwa 500g)
  • 1 Schälchen frische Champignons (250g)
  • Löwensenf, scharf
  • 2 Eigelb
  • 2 Zwiebeln
  • 1 kleiner Pott Crème Fraiche
  • Salz
  • Pfeffer (bunt) für die Sauce
  • Pfeffer (schwarz) fürs Fleisch
  • Curry
  • Estragonblätter, geschnitten
  • Kroketten aus dem Tiefkühlfach für den Ofen
  • 1 Pulle “Chevalier de Fauvert” (Weißwein, Chardonnay)
  • Das aktuelle Dire-Straits Best of Album (nicht zu leise)

Dies ist ein recht schnelles Rezept, man hat innerhalb von 30 Minuten was leckeres auf dem Teller wenn man dabei Bilder fürs Blog macht, ansonsten schafft man das in 20 Minuten. Also erstma Backofen anschmeißen, Kroketten rein. Dann Champignons putzen und schneiden. Dann Zwiebeln schneiden – ganz feine Würfel.

Das Filet in etwa 2 bis 2,5 cm dicke Medallions schneiden.

In einem mittelgroßen Topf Butter erhitzen – schon heiß, aber nicht volles Rohr. Darin die Zwiebeln glasig anbraten, die geschnittenen Champignons dazu und mit nem Glas Wein abgelöscht. Das ganze 10 Minuten nett schmoren lassen.

2 Eigelb, nen guten Schuss Senf (scharf) und Crème Fraiche mit buntem Pfeffer und Salz vermengen, das ganze dann in den Pott mit den Zwiebeln und den Pilzen kippen. Mit Estragon und ggf. Pfeffer und Salz abschmecken. Das Ganze kurz aufkochen und dann mit minimaler Hitze dümpeln lassen.

Die Filet-Scheiben in einer Grillpfanne heiß anbraten – auf jeder Seite gut 2 Minuten. Das Fleisch zunächst mit schwarzem Pfeffer nur pfeffern, erst wenn es einmal gewendet ist, salzen. Das Fleisch soll nur kurz, aber kräftig angebraten werden, innen soll es noch leicht rosa sein.

Die 20 Minuten Backzeit der Kroketten sind um und es kann serviert werden. Ein Binden der Sauce ist nicht nötig, da das Eigelb die Sauce bereits gut andickt.

Dazu gibt es – wie immer – den Rest des Weins :)