Suchen

Daimos.de

Ein kleiner Mond, ein schönes Blog :)

Aus Stereo mach 5.1

Guido am 22. Januar, 2012

oder gar 7.1 – mal sehen.

Auf jeden Fall ist das gar nicht so einfach, wie ich dachte. Fakt ist, dass ich nach Ewigkeiten mal wieder einen Fernseher gekauft habe und dachte, dann kann ich auch gleich die Mucke auf ein Surround System upgraden. Die beiden Teufel M 520 F haben mehr als ausreichend Druck, technisch gesehen sind sie zwei 30cm Subs mit ausgewachsenem Rest (2x 160mm Tief-Mitteltöner und eine 25mm Kalotte). Bei Teufel in Berlin hab ich den passenden Centerspeaker noch als Restposten bekommen, leider gibt es die Rear-Speaker nicht mehr.

Also 2 Center der etwas kleineren Serie und 2 Dipole für hinten bestellt. Die Dipole überzeugen mich bislang noch nicht besonders, mal sehen, was die Center (als Rear-Speaker) der 420er Serie so können.

Mein NAD C 356BEE kann mit dem ganzen Zeugs natürlich nichts anfangen, der spricht nur Stereo.  Insgesamt war ich mit dem eh nicht so wirklich glücklich: Lautstärke ganz runtergedreht kam da immernoch gut was raus und grad im Bereich der Zimmerlautstärke ist der nicht wirklich gut einstellbar. Ich lass das mal durchsehen, dann landet er in der Bucht. Der neue hört auf den Namen Marantz SR6006 und hat nominell etwas mehr Power, der NAD kam im Stereo Betrieb dennoch “unten rum” druckvoller rüber. Macht nix, reiss ich den neuen halt weiter auf, scheint er auf den ersten Blick auch sehr gut mit den zugegeben mechanisch anspruchsvollen Teufel M520F zu harmonieren.

Beim Thema Teufel stellt sich mehr und mehr raus dass die zwar ganz prima Lautsprecher bauen können, die Kabel gefallen mir aber gar nicht – die Cinch Stecker an den Subs sitzen sehr schlabberig und sind mechanisch sehr unflexibel. Ich hab jetzt spaßeshalber mal preiswerte Sub Kabel, ein Budget Y-Kabel von Oehlbach und 2 von deren “Mittelklasse” Sub Kabeln bei einem bekannten Buchversender gekauft – mal Probehören :)

Was ich noch gar nicht raus habe ist, wie man den ganzen Kram verkabelt. Ich hab jetzt mal alles, inklusive PC über HDMI angeschlossen, aber das scheint nicht so der Stein der Weisen zu sein – mach ich die Glotze aus, ist auch der Sound weg – da scheint irgendwas Bild und Ton nicht gerne voneinander trennen zu wollen. Mal sehen, ob ich den PC über koaxiales SPDIF Kabel da sinnvoller dran bekomme, denn analog kommt da nur Stereo raus (allerdings ziemlich gut und ich höre mit einem guten Kabel keine Einbußen gegenüber HDMI). Da ich Blu Ray über nen externen Player abspiele brauch ich HDMI technisch gesehen am PC nicht, mal sehen ob das auch mit SPDIF geht – in erster Linie will ich ja nur in 5.1 oder 7.1 zocken und dazu brauch ich die Glotze nicht :)

Was Spaß macht  - Blu Ray auf 46″ LED gucken: Ich hab die Herren der Ringe auf Blu Ray und das in 5.1 rockt schon gut. Bin sehr gespannt, was 7.1 da mit Rear Boxen noch rausholt, ich sehe da auf jeden Fall noch Potenzial. Es kann natürlich sein, dass die armen M 500 D Dipole einfach vom M 520 Hybrid System nieder gemacht werden – in der Bucht beobachte ich 800er…

Da ist für mich auf jeden Fall noch viel zu lernen, grad wie man den AV Reciever zweckmäßig einrichtet. Aber mein Spieltrieb ist da ungebrochen :D

 

Angrillen

Guido am 8. Januar, 2012

kann man auch ganz prima bei -10 Grad mitten im Januar.

Es gab Schnitzel und Wurst, dazu lecker Salat und Knoblauchbrot :)

Ultrakurztrip nach Istanbul

Guido am 29. Dezember, 2011

um genau zu sein, etwa eine Stunde :D

Ich fliege wieder an den Hindukush, diesmal versuche ich die zivile Flugverbindung mit Turkish Airlines über Istanbul. Die Airline kenne ich als wirklich gut und die Stadt ist ja auch toll. Also 22:00 Uhr Touchdown, 22:45 nach Aussteigen und Passkontrolle im Taxi. 23:15 in der Stadt, nett ein Restaurant gesucht, Köfte und 2 Efes inhaliert. Dann noch kurz zwischen der Blauen Moschee und Hagia Sofia etwas spazieren gegangen und dann ins nächste Taxi zurück zum Flughafen.

Jetzt noch ein letztes Efes in der Lounge im Atatürk Airport und es geht weiter. Der kurze Abstecher hat sich aber auf jeden Fall gelohnt!

 

Christkindlmarkt in Wien

Guido am 12. Dezember, 2011

Schön war’s!

Beim Ausklang des Oktoberfestes haben wir uns in München überlegt, es sei eine gute Idee, Mitte Dezember nach Wien zum Christkindlmarkt zu fahren. Das Ganze sollte ins Motel One am Westbahnhof gehen, da man dort sehr zentral ist. Da mein Schwesterlein jahrelang in Wien gewohnt hat – keine Einwände :)

Also am Freitag nach der Arbeit in Mons in Belgien losgefahren und festgestellt, dass es nur rund 850 km bis München (wo der Rest der Wien-Reisenden wohnen) sind, am nächsten Morgen sollte es weiter nach Wien gehen.  Ging es auch, trotz Schneeregen kamen wir gut durch. Das Motel-One entpuppte sich allerdings als echte Herausforderung: Da es flammneu ist, kannte das Navi weder das Sonderziel noch die Adresse. Ich kurvte also blöd in der Gegend rum und stellte den Volvo schließlich in irgendein Parkhaus irgendeines Sportgeschäftes. Zu Fuß das Motel gleich gefunden bekam ich dort eine andere Parkgarage genannt und dappelte zurück in Richtung Volvo.

An der Parkgarage stand die Feuerwehr und schleppte nen Benz ab der so saublöd stand, dass keiner mehr rein oder raus kam. Klar dauerte das dann…

Im Hotel gesammelt ging es anschließend in Richtung Weihnachtsmarkt vorm Rathaus. Die Idee hatten viele andere Leute auch: Es war brechend voll. Am gefühlt einzigen Glühweinstand waren einige Osteuropäerinnen die sich furchtbar aufgeregt haben, dass sie nicht mit 200 Euro-Scheinen den Glühwein bezahlen können, aber wir bekamen Wurst und Glühwein.

Anschließend im “Schnitzelhaus” Wiener Schnitzel futtern: Das war zwar eher ein Schnellimbiss, aber die Schnitzel waren frisch gemacht, riesig groß und lecker. Zuletzt ging es zurück ins Hotel und dort noch an der Bar versackt.

Heute morgen nach dem Frühstück sind wir mit der “Bim” nach Schloss Schönbrunn gefahren um den dortigen Weihnachtsmarkt zu erkunden. Der ist wirklich schön und das Schloss kann auch was – so konnte ich die 7D mal wieder etwas spazieren führen. Anschließend nach nem Kaffee Verlängerten (keine Ahnung, heißt in Wien so) zurück nach München, dankenswerterweise ist der Michael die Strecke gefahren.

Bei Schwester, Schwager & Nichte angekommen geschwind umgeladen und ab nach Hause. Inklusive Tankstopp waren die laut Navi berechneten 540 km in recht genau 4h zurückgelegt, der Tacho hatte 545 km mehr drauf. Das bestätigt meinen Eindruck, dass der Tacho wirklich genau geht, das ist nur 1% Abweichung. Jedenfalls war das linke Spur und Knallgas :D . Unterm Strich waren das dann ziemlich genau 1000 km am Tag, davon die letzen 540 selber gefahren. Mein Kompliment an diejenigen, die die Sitze im Volvo gemacht haben, ich bin zu Hause völlig entspannt ausgestiegen :)

Fazit: ziemlich viel Fahrerei für ein Wochenende, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Und Fotos gibt’s auch :)

Eingefahren und abgeregelt

Guido am 14. Oktober, 2011

ist mein neuer Volvo S60.

Als Firmenwagen konnte ich mir im Grunde aussuchen was vier Räder, irgendein gängiges Format und Farbe hat (also kein extremer Sport- oder Geländewagen oder vergleichbar) und eine bestimmte monatliche Leasingrate nicht übersteigt. Tut sie es moderat kostet es mein Geld, reduziert aber meinen zu versteuernden geldwerten Vorteil. Insofern war ich also schmerzfrei und habe einen Volvo S60 mit der D5 Maschine, Automatik und der “Summum” Ausstattung plus etwas Kleinkram gewählt.

Schwarz lackiert und die hellbeige/anthrazit-farbene Kombination der Ledersitze fand ich elegant und gerade den drehmomentstarken D5-Diesel mit der Automatik für lange Strecken ideal (die ich regelmäßig fahre). 215 PS und vor allem 440 Nm sollten auch mit Wandler-Automatik gut gehen…

Mittlerweile war ich ganz gut unterwegs und hab ihn nicht nur eingefahren, sondern auch mal ausgefahren: bei 230 regelt der doch tatsächlich ab!  Die Tacho 235, wo er letztens “gefühlt in den Begrenzer lief” sind in Wirklichkeit eine elektronische Abregelung. In kleineren Gängen dreht er nämlich ein gutes Stück weiter (hab ich unter 3000 km nicht gemacht) und auch Volvo hat mir schriftlich bestätigt, dass bei 230 km/h elektronisch Schluss ist. Immerhin weiß ich nun, dass der Tacho verdammt genau geht – ist mir doch aufgefallen, dass ich bei leicht “aufgerundetem” Tempolimit immer deutlich schneller unterwegs war, als der Rest der automobilen Welt…

Ansonsten ist nach den ersten 2-3000 km der Verbrauch gut zurückgegangen und ich habe den Eindruck, dass der Volvo grad unter etwas Last (so ab 170, was 3000 U/min sind) deutlich besser geht, nun allerdings auch mit etwas Turboloch.  Er nimmt nun im Schnitt (viel Autobahn, aber auch artgerecht bewegt) 7,0 Liter und ein drängelnder Audifahrer sah in meinem Rückspiegel recht frustriert aus, als ich auf der A4 zwischen Aachen und Düren (da ist 3-spurig und schilderfrei) auf die mittlere Spur gezogen bin und durchgetreten habe. Da sah er immer kleiner werdende Volvo-Rückleuchten :D

Was Sitze, Lenkrad und allgemeines Wohlfühlen angeht war ich mir meiner Entscheidung für den Volvo nie so sicher wie jetzt: Es war genau die richtige Wahl. Ich bin recht groß und daher ist es mir wichtig, das Auto entsprechend einstellen zu können. In vielen Autos (das schließt den 3er BMW mit ein) ist der Fußraum zu klein, so dass mein rechtes Knie immer anliegt. So ab 400km am Stück findet mein Rücken das nicht so gut, da ja das linke Bein nichts tut und man sich irgendwie verspannt. Im Volvo stell ich das halt ein und es passt :D

Wiesn 2011

Guido am 3. Oktober, 2011

waren toll – vielen Dank nochmal an Schwester, Schwager, Nichte und nicht zuletzt Sonja, die auf die Schnelle noch mal eine Karte fürs Schützenzelt aufgetan hat :)

Also am Samstag nach München runter – im neuen Volvo S60. Da der Motor noch neu ist soll ich ihn am Anfang nicht über 3000 drehen. Macht nix, dann ist der auch schon bei 170. Die Straßen waren frei, ich war nach 4:30h in München (es sind etwa 550 km), der Bordcomputer meldet allerdings recht happige 8,1 Liter auf 100km. OK, der Wagen ist noch nicht eingefahren und ich war recht flott unterwegs.

Samstag Abend nett ein paar Bier und Sonntag früh in Lederhosn geworfen. Sonja hatte Karten im Schützenzelt organisiert – mit klasse Blick. Ein Jammer, dass ich die Kamera vergessen habe, aber egal.  Dieses Jahr beschlossen Torsten und ich, erst gut zu frühstücken und er erst dann auf der Wiesn krachen zu lassen, das Hend’l auch zu essen und zwischen drin ein Wasser zu trinken. Man wird zwar nicht vernünftig, aber man ist immerhin lernfähig :)

Im Resultat waren wir noch ziemlich vorzeigbar, als wir die Anna vom Sitten wieder abgeholt haben.  Zuhause haben wir dann den Plan gefasst, im Dezember nach Wien zu fahren – dann kommt aber die 7D mit :D

Heut zurück war auf der A9 erstmal etwas zäh, danach hat das Navi entschieden, zwischen Nürnberg und Würzburg nicht die A3 zu nehmen – über A6 und dann A7 war in der Tat alles frei – was auch immer ich da umfahren habe. Nach (Gesamtfahrleistung) 1500km bin ich auf abschüssiger Strecke (auf der A7) dann das erste Mal Vollgas gegangen, ich hatte den Eindruck, dass der Wagen bei 235 (Tacho) und 4200 U/min sanft in den Begrenzer gelaufen ist. Sonst hab ich festgestellt dass die Sitze im S60 einsame Spitze sind und der Platz für das rechte Bein im Fußraum genial ist – sonst fühle ich mich da immer eingeengt. Ein wirklich komfortables Auto zum Kilometerfressen!

Der Verbrauch liegt laut BC immer noch bei rund 8l/100km, aber ich habs die Fahrt mehr krachen lassen – wo es frei war, bin ich so mit 180 bis 190 geschwommen (was mit dem Volvo eine echt entspannte Geschwindigkeit ist). Über das Einfahren streiten sich ja die Gelehrten, permanent Autobahn soll ja gar nicht so toll sein, da man ein recht konstantes Drehzahlniveau hat und der Motor ja mehr “Abwechslung” haben soll. Hatte er auch, bei viel Verkehr 1500 U/min und bei wenig Verkehr 3-3,5k. Das Ganze bei weniger als 10 Kaltstarts bis 1800 Kilometer, der Motor kann sich nicht beschweren. Ich denke dass ich es auf den ersten paar 1000km einfach nicht übertreibe und gut ist. Mal sehen was der BC so ausspuckt, wenn ich bei konstant 120 durch Belgien fahre…

Ein Vermögen für Titan und Plastik

Guido am 29. September, 2011

Meine Brille hat es hinter sich – immerhin ist die schon 8 Jahre oder so alt. Die Scharniere haben es wirklich hinter sich und so langsam nervt mich das Gewicht der Gläser (ja, aus Glas!) wirklich.

Also zu einer großen Optiker Kette, die mit “A” beginnt, bei der ich meine Sonnenbrille für nen echt vertretbaren Preis geshoppt habe. Man fand dort aber weder eine Fassung die zu meinem langen und schmalen Gesicht passt, noch Gläser, die man besonders dünn schleifen kann. Also am Ende nach Pontius und Pilatus nach Hennef-Downtown weiter zu einem anderen (richtigen) Optiker. Die Dame (geschätzt Anfang 30) meinte zu allem “kein Problem, kriegen wir hin, versprochen”.

OK, als ich ihr dann mit

  • Prisma in nicht geringer Stärke
  • schmale Fassung aus modischem & praktischem Grund
  • robust, da eine Brille für mich kein Mode-Accessoire, sondern ein notwendiges Übel ist

kam, war ihr Enthusiasmus schon gebremst. Es sollte natürlich eine Brille her, die in etwa meiner jetzigen entspricht – wird natürlich nix. Wir einigten uns unverbindlich auf 2 Gestelle von Rodenstock, die etwas rundlicher sind als mein derzeitiges. Das “günstigere” für nur 244 Oiro, komplett aus Titan und mit vollem Rand. Eine unten randlose und noch schlankere für 289 Oiro sah aber besser aus…

OK, heute Augen vermessen und ums Verrecken kam ich nicht drum, dass mein Prisma schlimmer geworden ist :( Nun sind es 4 Dioptrien je Seite (8 in Summe) , mit denen ich entspannt gucken kann, ganz korrigiert hat sie es überhaupt nicht bekommen. Egal, immerhin hat sie das sehr gut ausgemessen. Die etwas zu rundliche Rodenstock Fassung könne man auch breiter biegen und dann einfach passende Gläser reinmachen. OK – super Idee, ab dafür. Sieht sogar ganz gut aus!

OK, also Gläser aussuchen. Vom Foto-Virus infiziert frag ich Idiot natürlich, ob man die tonnenförmigen Verzeichnungen in den bestehenden Gläsern mechanisch korrigieren könne und auch andere (physikalisch bedingte) Abbildungsfehler im Vorhinein proaktiv korrigieren könne.

“Klar geht das, nehmen Sie die Binford 3000 Gläser aus der höher schneller weiter Serie. Die werden Custom-Built an alles angepasst, was geht”.

Alles klar, zu dem 244 Ocken Pure-Titan-Gestell dann noch die Binford-Gläser. Anti-Kratz und Anti-Spiegel Beschichtung und haste nicht gesehen oben drauf landeten wir nicht wirklich weit eines Monatseinkommens und haben uns dann nach etwas Feilschen auf ein Schnäppchen von nur 1100 Oiro geeinigt… Dennoch denke ich dass das sinnvoll investiert ist, ich trag das Ding dann ja auch permanent.

So sehen die Scharniere im Moment aus… (das Canon EF 100mm f/2.8 L IS USM Macro an der EOS 7D ist echt fein!)

 

 

 

 

Und so soll die Neue sein, allerdings etwas flacher und dafür breiter:

 

 

 

 

Ich bin gespannt…

Budapest im September 2011 – Fazit

Guido am 26. September, 2011

eine tolle Stadt! Wem Prag und Wien gefallen, der wird Budapest lieben.

Am Samstag hab ich nochmal einen Zug durch die Gemeinde gemacht, erst mit dem Touri Bus und dann zu Fuß. Diesmal ging es an den Heldenplatz und dort war erstmal für den Touri Bus alles gesperrt. Jede Menge Polizei stand da stramm und die Kapelle Rum-Ta-Ta.

Ich hab mir dann erstmal ein Süppchen und ein Bierchen gegönnt um meinen Ärger zu verdauen, dass ich mit “leichtem Gepäck”, also nur dem EF-S 15-85 f/3.5-5.6 IS USM rumgefahren bin – grad das Weitwinkel hätte ich da echt gut brauchen können. Überhaupt ist mir beim Photoshoppen aufgefallen, dass das – wirklich gute – 15-85 gegen das 17-55 recht alt aussieht und das 70-200er L legt da noch mal ne Schippe drauf :) Vom 10-22er mal ganz abgesehen, denn das hat echt krasse Blickwinkel.

Etwas wehmütig dann zurück zum Hotel, denn ich denke, dass ich in Budapest einige wirklich schöne Orte kennen und lieben gelernt habe.

OK, also ab ins Hotel und wieder die Linsen eingepackt um zur “blauen Stunde” wieder an der Donau zu sein. Wie immer traumhaft, grad wenn das Licht so langsam runtergeht und man mit ISO 800 grad noch aus der Hand schießen kann :)

Also Kram wegpacken und dann in eine Eckkneipe nebenan. Das Resultat war verheerend, ich bin gebrochen mit Händen und Füßen mit Einheimischen ins Gespräch gekommen und wir haben und fürchterlich einen reingestellt :) Dementsprechend hab ich die Zeit zum Checkout am nächsten Morgen bis 11:00 Uhr auch ausgeschöpft, danach in der Lobby erstmal nen Tee getrunken und dann zum Flughafen :)

Letzte Fotos :D

Budapest am Freitag

Guido am 23. September, 2011

Heute hab ich mir allen erstes das gleiche Tour-Bus Ticket ein zweites Mal gekauft. Nicht, weil ich das alles noch mal sehen will, sondern weil ich noch nicht alles hatte. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten hier sind einfach zu schön, um da im Japaner-Modus durchzugehen.

So war ich gestern im Prinzip den ganzen Tag auf der Donau unterwegs. Ich dachte zuerst es sei eine tolle Idee, früh aufzustehen, im Hotel für (saftige) 11 Oiro zu frühstücken und dann die Morgensonne auf die Buda-Seite scheinen zu lassen. Nur schade, dass es außerordentlich diesig war. Das klarte bis Mittag ganz gut auf, dann hatte ich aber je nach Motiv schon wieder Gegenlicht. Also Boot fahren, lecker essen und Bier trinken :) Das Frühstück im “Golden Park Hotel” ist übrigens ein Witz, ich danke L’Tur Fly (wo ich die Reise pauschal gebucht habe), dass da kein Frühstück bei ist – das labberige Weißbrot, die je eine Sorte Käse und Wurst sind mir egal.

Heute der gleiche Plan und ich habe Glück, das Wetter war schon heute morgen absolut klar. Erstmal mit dem 70-200er an die Festung halten, dann auf die Elisabeth-Brücke und mit dem Licht um Rücken Panorama aufnehmen. Aber es sollte anders kommen…

Der Touri Bus bringt mich wieder hoch Richtung Matthiaskirche, dort gibt es für 2/3 des Hotelpreises ein weit besseres Frühstück. Runter an die Straße und paar Bilder nach oben gemacht, die gingen im Gegenlicht Vorgestern nicht so gut. Weiter zur Zitadelle hoch, die von unten aus völlig langweilig aussieht. Ist sie aber nicht – OK, die Freiheitsstatue (so heißt sie nunmal) ist ganz OK, der Blick nach unten ist aber der Knaller.

@Ina: Ich denke,  das ist der Platz, wo Du ein Bild nach rechts und ein nach links haben wolltest, oder :D

Lecker was gefuttert mit dem Touri Bus zurück, irgendwo mitten in der Stadt nochmal angehalten und am Soproni genuckelt. Die U-Bahn fuhr mir vor der Nase weg, nach 60 Sekunden kam die nächste :)

Fotos :)

Budpest, die 2.

Guido am 21. September, 2011

Ok, also Sicherheit schreibt man hier groß. Die Metro ist eine Festung, ohne Ticket geht hier nix. Wer Unsinn macht, wird von den Sicherheitsloiten sicher sher schnell rausgefischt. Soll mir recht sein, reise ich in der Metro schnell und recht bequem.

Sonst war ich heute mit dem Touri Bus unterwegs, immerhin 5 Stationen oder so. Dann hat es mir gut genug gefallen und ich bin auf dem Berg in Buda erstmal geblieben, um ein paar Bilder von Pest zu machen. Dabei habe ich Linsen gewechselt wie ein Weltmeister – ein EF-S 10-50 f/2.8 L IS USM oder so (träum…) wäre ein Linse, für die ich ein Vermögen gäbe. Ganz ehrlich – für 2.5k oder noch mehr würd ich die nehmen.

So kam meine geliebte Weitwinkel Linse zum Einsatz, hier und da das neue 17-55 F/2.8 und auch ab und an die lange Tüte (EF 70-200 f/4.0 L IS USM). Das Ding ist übrigens wirklich toll, macht ab f/4.0 (und das ist Offenblende!) gleich gute Bilder wie das doppelt so teure und mehr als doppelt so schwere EF 70-200 f/2.8 L IS USM. Wer wie ich die eine (volle!) Blende nicht braucht, kann da in zweierlei Hinsicht ein Klio sparen :)

Das 70-200 L zeigt, was es kann, ist mir nur erwartungsgemäß wieder zu lang. Die Fotos (Parlament) und die Brücke rocken aber. Wieder einmal gut, meinen Geiz überwunden zu haben und in anständiges Glas angelegt zu haben!

Sonst tiger ich gleich nochmal mit Stativ los – an die schöne Donau :)